Schön, daß Sie da sind - Herzlich Willkommen!

Wer hätte im Dezember 2019 als Corona in China (8000km entfernt) erstmals erwähnt wurde gedacht, dass es nur kurze Zeit später den ganzen Erdball betreffen würde.

Dieser lebensgefährliche Virus legte in nur 3 Monaten unser aller Leben lahm. Machtlos mussten wir erleben was von jetzt auf gleich nicht mehr ging und auch nicht mehr gehen durfte.

Dies macht unglaubliche Angst, Schulen und Kitas geschlossen, viele Menschen wurden arbeitslos oder machen Kurzarbeit, unsere Wirtschaft nimmt großen Schaden, täglich kommen weitere Hiobs-botschaften usw., keiner kann sagen wie es nach dieser Krise weitergehen wird.

Dennoch ist erstaunlich auf was schlagartig verzichtet werden kann. Plötzlich wird begriffen was wirklich gewichtig ist, dabei rutscht das 35. Paar Schuhe oder der ersehnte Urlaub oder gar das super weiche Toilettenpapier, man ist froh überhaupt welches zu bekommen, an hinterster Stelle da es um das nackte Überleben geht. Von nun an geht es geht alles langsamer, Hektik und Stress finden keinen Raum.

Corona hat die Pausentaste gedrückt.

Leider aber nicht für jeden, denn wer in Systemrelevante Berufe tätigt ist läuft momentan auf Hochtouren.

Wir können nur hoffen, dass besonders solche Personen nicht krank werden oder unter den Druck welchen sie täglich ausgesetzt sind, zerbrechen. Letztendlich darf nicht vergessen werden, wenn diese Personen „Feierabend“ haben, geht es zu Hause weiter.

Wir können ihnen nicht genug Danke sagen. Selbst wenn die Krise vorbei ist, gebührt ihnen weiterhin unser Dank.

Allerdings habe ich hierbei gemischte Gefühle, „vergessen wir wieder zu schnell was sie für und alles geleistet haben und kehren zu egoistisch zu unserern Alltag zurück?!“

Definitiv kann man jetzt schon sagen, es wird nach Corona nicht mehr so sein wie zuvor, es wird sich vieles verändern und verändert haben. Es wird kein Zustand wie vor Corona geben, wir müssen uns auf eine andere Lebenssituation einstellen bis wir uns von den Auswirkungen dieser Krise einigermaßen erholt haben.

Deshalb ist es umso wichtiger weiterhin an der Gemeinsamkeit festzuhalten und das nicht wieder jeder sein eigenes Süppchen kocht.

Demgemäß meine Bitte: “Haltet weiter zusammen, stärkt die Schwachen, kümmert euch um die Allein-stehenden und Älteren, telefoniert oder schreibt E-Mails oder vielleicht einen lieben Brief.“

Und was oberste Priorität hat:“ Mundschutz und Handschuhe tragen, Händewäsche solange bis 3x alle meine Entchen gesungen wurde und 1,50m Sicherheitsabstand halten.“

Wenn wir wieder ein wenig menschlicher werden, nach rechts oder links schauen wie es meinem Nachbar geht, kommen wir auch verhältnismäßig gut durch diese Krise.

In diesem Sinne passen Sie auf sich und Ihren Gegenüber auf.


ACHTUNG!


Wegen der Corona Krise wird sich die Versendung

der TABUausgaben  verschieben.

Wir werden alles daran setzen damit Sie Ihre 4 Ausgaben

für dieses Jahr erhalten, wenn auch Zeit verzögert.


Wir bitten um Ihr Verständnis


Ihr Redaktionsteam


 

Wir erleben immer wieder, daß das 'Tabu', offen über psychische Erkrankungen und Störungen zu sprechen, weiterhin fortbesteht. Da helfen auch die Outings sog. Promis, Aktionen, die abzielen auf Inklusion respektive Integration etc. nur phasenweise - bis da ein neues In-Thema aufkommt und in aller Munde ist.

Zu schnell wechseln die Schlagworte, zu wenig effektiv erweisen sich die sog. ad-hoc-Aktionen, die Lösungen versprechen, sich letztlich jedoch als Lustblase erweisen.

 


 


Was wir wollen
Tabus aufdecken, ankratzen und wenn möglich aufbrechen, das ist unser Ziel. Wir wollen ein Forum bieten für eine offene und konstruktive Auseinandersetzung mit sensiblen Themen. Wir wollen dazu ermuntern, die Stimme zu erheben. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, daß der Trialog zwischen Betroffenen, Angehörigen und dem Therapeutenteam in Fluß kommt oder bleibt. Und wir wollen Impulse geben für einen selbstbewußten Umgang mit der jeweiligen Erkrankung / Störung umzugehen.

Was wir tun

Wir greifen immer wieder die Missstände, besonders was die psychiatrischen Versorgung betrifft auf. Mit einer Liste hilfreicher Links wollen wir Hilfestellung leisten bei der Suche nach Beratungs- und Therapieangeboten. Unser Blick richtet sich dabei vorwiegend auf die Stadt Hanau und den Main-Kinzig-Kreis.

Um den unterschiedlichen Interessen unserer Leser gerecht zu werden, wählen wir Themen aus dem Bereich der Philosophie, dem Alltagsleben aus, geben Buchtips und weisen auf Veranstaltungen hin. Auch stellen wir immer wieder Initiativen und Soziale Einrichtungen vor, auf die wir gerne aufmerksam machen wollen. Prosa und Lyrik runden das Profil ab.




 



Direkt zu Ihnen gesprochen

Eine Zeitung lebt auch von ihren Lesern. Wir freuen uns über jede Anregung, konstruktive Kritik, Beiträge oder auch Lob. Gleichzeitig möchten wir auch immer wieder dazu ermutigen, die Stimme zu erheben - den Raum dafür finden Sie bei uns.


Ein paar Worte in eigener Sache

Da uns immer wieder Anfragen zielend auf Therapievermittlung, Ärztempfehlung oder Terminvereinbarungen erhalten, so bitten wir Sie um Verständnis, daß wir diese nicht beantworten können. Unsere Arbeit besteht hauptsächlich darin Informationen über jeweilige Krankheitsbilder zu geben und auf die bestehenden Missstände hinzuweisen. Wir bitten dafür Verständnis zu haben.

Wir suchen IHRE Geschichte, IHRE Erfahrungen im Umgang mit der jeweiligen Erkrankung/Störung, sei es als Betroffener oder als Angehörige/r.

Haben Sie schon mal gedacht:,, Das müsste man eigentlich aufschreiben?" Ohne Regeln, mit eigenen Worten Gefühle zum Ausdruck bringen, mit Buchstaben jonglieren und bei anderen Lesern mit Ihren Texten anklopfen?

Oder glauben Sie vielleicht, dass es zum Schreiben viel Vorbereitung und Kenntnisse braucht?

Nein!

Was Sie definitiv benötigen haben Sie bereits, Sie können lesen und Schreiben und ansonsten reicht  für den Anfang einen Stift und Papier oder einen Laptop.

Durch das Schreiben erforschen wir uns selbst, wir sehen das Leben aus ganz verschiedenen Facetten und entdecken stets Neues. Daraus entstehen lustige und ernste, kurze und lange, bruchstückhafte und vollständige, sachliche und emotionale Beiträge.

Wer schreibt hat meistens eine Vorstellung davon, wie sein Schreiben sein sollte, was es bewegen und können soll.

Ganz gleich über was Sie schreiben möchten, wir nehmen Ihren Beitrag nach Sichtung sehr gerne mit in eine unserer TABUausgaben auf. Wir behalten uns vor die Beiträge im Bedarfsfall zu kürzen oder auch abzulehnen, sollten diese nicht den Kerngedanken der Redaktion entsprechen.

Gerne können Sie auch unter einem Pseudonym schreiben.

Nun wünschen wir Ihnen viel Freude und Mut beim Schreiben.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zum Team, die Historie der TABU und Anregungen zum Hin-Sehen sowie Nach-Denken und die Möglichkeit sich im Gästebuch einzutragen. Immer wieder greifen wir Veranstaltungen auf oder veröffentlichen eine Kommentar oder einen Buchtip. Wir würden uns wünschen, daß wir damit ein Mit-Denken, Nach-Denken und Mit-Teilen in Bewegungen bringen können.

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