Schön, daß Sie da sind - Herzlich Willkommen

Geboren wurde die TABU im Juli 1995 durch eine ehemalige Patientin der psychiatrischen Klinik in Hanau. Sie beließ es nicht bei der Idee, eine Zeitschrift als Sprachrohr aller Betroffenen zu gründen. Sie folgte dem Motto - dem Gedanken folgte die Tat - und in kurzer Zeit gelang es ihr mit einer Klinikmitarbeiterin ein Redaktionsteam aufzustellen, das mit ihrer Arbeit Aufmerksamkeit und Interesse erregte. Mittlerweile gibt es die TABU seit 27 Jahren.


Wir erleben immer wieder, daß das 'Tabu', offen über psychische Erkrankungen und Störungen zu sprechen, weiterhin fortbesteht. Da helfen auch die Outings sog. Promis, Aktionen, die abzielen auf Inklusion respektive Integration etc. nur phasenweise - bis da ein neues In-Thema aufkommt und in aller Munde ist.

Zu schnell wechseln die Schlagworte, zu wenig effektiv erweisen sich die sog. ad-hoc-Aktionen, die Lösungen versprechen, sich letztlich jedoch als Lustblase erweisen.

 


 


Was wir wollen
Tabus aufdecken, ankratzen und wenn möglich aufbrechen, das ist unser Ziel. Wir wollen ein Forum bieten für eine offene und konstruktive Auseinandersetzung mit sensiblen Themen. Wir wollen dazu ermuntern, die Stimme zu erheben. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, daß der Trialog zwischen Betroffenen, Angehörigen und dem Therapeutenteam in Fluß kommt oder bleibt. Und wir wollen Impulse geben für einen selbstbewußten Umgang mit der jeweiligen Erkrankung / Störung umzugehen.

Was wir tun

Wir greifen immer wieder die Missstände, besonders was die psychiatrischen Versorgung betrifft auf. Mit einer Liste hilfreicher Links wollen wir Hilfestellung leisten bei der Suche nach Beratungs- und Therapieangeboten. Unser Blick richtet sich dabei vorwiegend auf die Stadt Hanau und den Main-Kinzig-Kreis.

Um den unterschiedlichen Interessen unserer Leser gerecht zu werden, wählen wir Themen aus dem Bereich der Philosophie, dem Alltagsleben aus, geben Buchtips und weisen auf Veranstaltungen hin. Auch stellen wir immer wieder Initiativen und Soziale Einrichtungen vor, auf die wir gerne aufmerksam machen wollen. Prosa und Lyrik runden das Profil ab.




 



Direkt zu Ihnen gesprochen

Eine Zeitung lebt auch von ihren Lesern. Wir freuen uns über jede Anregung, konstruktive Kritik, Beiträge oder auch Lob. Gleichzeitig möchten wir auch immer wieder dazu ermutigen, die Stimme zu erheben - den Raum dafür finden Sie bei uns.


Ein paar Worte in eigener Sache

Da uns immer wieder Anfragen zielend auf Therapievermittlung, Ärztempfehlung oder Terminvereinbarungen erhalten, so bitten wir Sie um Verständnis, daß wir diese nicht beantworten können. Unsere Arbeit besteht hauptsächlich darin Informationen über jeweilige Krankheitsbilder zu geben und auf die bestehenden Missstände hinzuweisen. Wir bitten dafür Verständnis zu haben.